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live performance in "a difference that's for all to see" on the LP
"taking nothing seriously" by Klangstabil
(5/2004)
SOLD OUT Limitiert auf 600 CDs / 300 LPs SOLD OUT
"Tsuba" - Split 7" with Klangstabil
on Megahertz (02/2003) >> reviews >>music
Schmerzverstärker - Kontrollverlust |
Klangstabil |
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Maigo Kono Shinjo
Kamikaze
Kuru
Akushitsu
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Push Yourself
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SOLD OUT Limited to 275 pieces, white vinyl + sticker (Schmerzverstaerker) SOLD OUT
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> reviews >> tsuba
GROOVE [08/2003]
Eine split-7, deren zwei Seiten nicht ungleicher sein koennten.
die Klangstabil-Seite besticht mit "push yourself", einem melancholischen
Electro-Stück mit Soundtrack-Charakter, das durch die mehr
und mehr verzerrten Vocals schon in Richtung Noise abdreht, wäre
da nicht der Funk des durchgehenden Electrobeats. Für die
frühen Morgenstunden, als letzter Track, durchaus geeignet.
Schmerzverstaerker sind mit vier Tracks vertreten. allesamt sehr
kurz, schnell und schmerzvoll. Eine Gitarre aus den 60ern, ein
Schlagzeug, ein Becken, ein Verstaerker und ein billiges Mikro.
that ´s all. eine Mischung aus Death-Metal und punk rock,
mit den typischen "Gesangseinlagen". Nicht unbedingt geeignet
für die Tanzflaeche, aber live auf der Bühne kommen die Jungs
bestimmt nicht schlecht rüber. Mick wills
PARTYSAN [08/2003]
"I´m very pissed off" warnt die Stimme des Intros, bevor
in bester Trash-Heavy-Metal-Manier die E-Gitarre vergewaltigt
wird. dazu ein Schlagzeug auf Amphetamin und Shouts, die nicht
gerade von Introvertiertheit zeugen. "Kontrollverlust" in vier
Akten vom Projekt Schmerzverstärker, das seinem Namen alle
Ehre macht. Auf der Flip mahnen Klangstabil "push yourself": Übersteuerte
Beats, übersteuerte Vocals und Effekteinsatz stehen im Kontrast
zu warmen Choeren. Zwischen bedrohlich und alles-wird-gut wird
im Verlauf der Hymne die Distortionschraube weiter aufgedreht,
so dass man unweigerlich in Versuchung gerät, den vermeintlichen
staub unter der Plattennadel zu entfernen. nicht zu vergessen
das wunderbare Coverdesign zwischen 70er-Jahre-Tapete und japanischem
Garten (tl) 4/5
LEGACY #26 [10/2003]
Den Anfang macht das Projekt Schmerzverstärker, dessen Seite
dieser in weisses vinyl gepressten split-7" sinnigerweise den
titel "Kontrollverlust" trägt. die vier Krachattacken 'Maigo
Kono Shinjo', ´kamikaze´, 'kuru'und 'Akushitsu' zelebrieren lupenreinen
Noise/Grindcore in der Schnittmenge von Macabre, Napalm Death,
urwüchsigen Extreme Noise Terror oder Brutal Truth. Hier
wird geblastet, was das zeug hält, immer voll auf die glocke
und natürlich werden keine Gefangenen gemacht. Genial! dabei
scheinen die jungs echte könner an ihren Instrumenten zu
sein, denn trotz allem Noise-Chaos bleibt die Sache tight und
präzise wie ein schweizer uhrwerk. Gratulation! Es folgen
Klangstabil mit 'Push Yourself' auf seite B. Wer jedoch denkt,
dass die Jungs in eine ähnlich heftige Metal-Kerbe dreschen,
der hat weit gefehlt. Stattdessen zaubert man einen melancholisch-noisigen
Elektro-Song mit pumpendem Beat und verzerrten Vocals aus dem
Hut, Der ebenfalls sehr zu überzeugen weiss. wer den "Mulholland
Drive"-Soundtrack kennt und liebt, wird auch diese spacige, die
nötige härte jedoch nicht vermissen lassende Komposition
lieben. Die coole Aufmachung der auf 275 Exemplare limitierten
EPrundet die ungewöhnliche musikalische Zusammenfuehrung
erfolgreich ab, die meiner bescheidenen Meinung nach Schule machen
sollte. erfrischend anders, erfrischend gut! Kontakt: www.megahertz.org,
www.megahertz.org/schmerzverstaerker und www.klangstabil.com (pk)
MOTIK [12/2003]
Ist das Mr Pink, der dort in den ersten Rillen verewigt wird?
Steve Buscemi in 'Reservoir Dogs'? Jedenfalls scheint das 'Schmerzverstärker'-Projekt
diesem filmgeschichtlichen Blutrausch seine musikalische Entsprechung
zurechtgeschnitzt zu haben. 'Kontrollverlust' ist Geschrei in
Kombination mit einer gehörigen Portion Gitarrenvergewaltigung,
wahrscheinlich Speed-Metal oder ähnliches, für nähere
Spezifikationen fehlt mir der Hintergrund. Wer bis Ende durchhält,
wird aber immerhin mit einer Sequenz aus dem 'Wüstenplaneten'
belohnt. Dunkle Vorahnungen und Ängstlichkeit, die beim Umdrehen
der Platte noch hervorgerufen werden, verlieren sich aber in Windeseile
beim Erklingen der ersten Takte von 'Push Yourself'. Klangstabil
in Reinformat, gebrochene Beats, eindringlich und dicht, eine
verzerrte Erzählerstimme, fies-grollende Soundelemente, am
Ende rauschen und die langsame Rueckführung auf das schlichte
Grundgerüst aus Elektro-Beat und diesem herrlich-monotonen
Pling, bei dem man nicht so recht weiss, in welche Welt einen
das nun entführen soll. Eine Mélange aus Leichtigkeit und
Spannung, voller Pathos und Gefühl. Die Herren Blanco und
May basteln also weiter an der eigenen Legende, ohne sich einen
Dreck um Volkes Meinung zu scheren. Beängstigend gut.
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